Job: 1,0 Wiss. Mitarbeiter beim “Digitalen Wissensspeicher” (BBAW)

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das von der DFG geförderte Projekt “Digitaler Wissensspeicher”. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die befristet für ein Jahr ausgeschrieben wurde. Bewerbungsschluss ist der 6. Februar 2012.

Weitere Informationen in der Stellenausschreibung der BBAW

MGH Constitutiones online

Screenshot

Seit kurzem ist die digitale Vorabedition der »Constitutiones et acta publica imperatorum et regum 1357–1378« der Monumenta Germaniae Historica online zu erreichen. Zu den technischen Kernmerkmalen gehören u.a. eine normalisierte Suche und die Integration einer »Timemap«. Mathias Lawo und Alexander Czmiel von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) schalteten die digitale Edition Anfang Oktober im Rahmen der Tagung »Digital Diplomatics 2011« in Neapel frei.

Den ganzen Beitrag lesen

Skriptum – eine historische Online-Zeitschrift als studentische Initiative

Anfang Mai 2011 erschien in Mainz die ersten Ausgabe einer neuen Onlinezeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik mit dem Namen Skriptum. Eine studentische Initiative hatte sich im Oktober 2010 die Schaffung einer Publikationsmöglichkeit für herausragende Arbeiten Mainzer Geschichtsstudierender zum Ziel gesetzt. Inspiriert von ähnlichen Projekten, wie dem Münchener aventinus-Portal und der studentischen Zeitschrift PerspektivRäume des Historischen Seminars der Universität Hannover, gelang es den Initiatoren und Herausgebern innerhalb eines halben Jahres mit ihrem Projekt online zu gehen. Den ganzen Beitrag lesen

.hist reloaded

Nach den erfolgreich verlaufenen .hist-Tagungen 2003 und 2006 war es lange Zeit still um die Geschichtswissenschaft im Netz gewesen, obwohl nicht wenige Tagungsbesucher und Referenten sich eine Fortsetzung wünschten. Nun aber ist es endlich wieder soweit: Am 14. und 15. September 2011 veranstalten H-Soz-u-Kult und Clio-online gemeinsam mit „L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin die Tagung “.hist2011 – Geschichte im digitalen Wandel”.

Die Registrierung ist eröffnet und der Call for Posters läuft ebenfalls schon (bis 7. Juli). Trotz der knappen Vorlaufzeit wird sich ein Besuch höchstwahrscheinlich wieder lohnen. Das Interesse scheint jedenfalls ungebrochen.

Wissenschaftler brauchen typografisches Grundwissen!

»Bücher werden heute in großer Zahl hergestellt. Der Wissenschaftler meint vielfach, es komme dabei vor allem auf den Inhalt an. Das ist nur zum Teil richtig. Wenn ich einen guten Wein aus einer Kaffeetasse trinke, wird er verdorben. Daß lieblose Fertigung, wie wir sie heute weithin erleben, ein Buch verderben kann, erfahren wir ständig durch schlechte Einbände, zu engen, kleintypigen Satz, ein ungenügendes Layout usw. Der Leser wird finden, daß wir uns auch in der äußeren Gestalt der neuen Buchreihe um eine der Wissenschaft angemessene Graphik, eine gute Handhabbarkeit und Lesbarkeit bemüht haben. Wir meinen, das eine müsse zum anderen kommen, um ein ganzes Buch, das inhaltlich und formal eine Einheit geworden ist, präsentieren zu können.«

Was Prof. Dr. Gunter Mann als Leiter des Medizinhistorischen Instituts der Universität Mainz 1984 im Vorwort zum ersten Band der Reihe »Soemmerring-Forschungen« schrieb, ist heute — über 25 Jahre später — leider immer noch aktuell: wissenschaftliche Bücher werden durch schlechte Typografie »verdorben«.

Den ganzen Beitrag lesen

Tagungsbericht zum Workshop „Personen – Daten – Repositorien” online

Vom 27. bis zum 29. September 2010 fand an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) der Workshop „Personen – Daten – Repositorien“ statt. Etwa 85 Teilnehmer aus Geisteswissenschaften und Informationstechnologie diskutierten aktuelle Themen aus dem Bereich der elektronischen Biografik. Torsten Schrade von der Akademie der Wissenschaften in Mainz berichtet in H-Soz-u-Kult von der Tagung.

Tagungsbericht in H-Soz-u-Kult

CfP: From Ancient Manuscripts to the Digital Era. Readings and Literacies

An der Universität von Lausanne findet im August 2011 eine internationale Konferenz zur Schriftkultur im digitalen Zeitalter statt. Im Mittelpunkt stehen Kommunikationstechniken von der Antike bis in die aktuelle Zeit. Ein Leitthema bildet laut Ankündigung die Frage nach den Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Präsentation antiker und moderner Texte. Vorschläge können bis zum 30. April 2011 eingereicht werden.

weitere Informationen

http://www3.unil.ch/wpmu/digitalera2011/

CfP: DH2011

Der Gastgeber der Digital Humanities ist im Jahr 2011 die kalifornische Stanford University, die kürzlich den Call for Proposals veröffentlicht hat. Die Konferenz findet vom 19. bis 22. Juni unter dem Motto “Big Tent Digital Humanities” statt und legt den Schwerpunkt auf Interdisziplinarität.

Die Deadline für Proposals, der 1. November 2010, soll in diesem Jahr nicht wie bisher üblich verlängert werden, was in der Community bereits Irritationen hervorrief und bei Twitter umgehend mit “famous last words” kommentiert wurde. Vorschläge werden für Poster, Short- und Long Papers, Multiple paper sessions und Panels angenommen.

weitere Informationen

http://dh2011.stanford.edu/ (auf der offiziellen Website kann man unter anderem den Local Surf Report verfolgen)

Datenarchäologie und Datenaufbereitung

von Fabian Körner

Die Idee vom Begriff der Datenarchäologie entwickelte sich im Laufe der Arbeit an diversen Projekten, die eine Nutzung bestehender Datenmengen im Rahmen neu zu entwickelnder Anwendungen für deren Präsentation bzw. Weiterverarbeitung zum Ziel hatten. Er ist nicht neu, soll aber im hier beschriebenen Kontext anders verstanden werden als technische Verfahren zur Rettung sonst verlorener Daten z.B. von veralteten Datenträgern. Bei der Arbeit mit elektronischen geisteswissenschaftlichen Datenquellen zeigt sich unter anderem, dass ihre Übertragung in eine dem neuartigen Zweck entsprechende Form oftmals mit größerem Aufwand verbunden ist, als man zunächst annimmt. Nichtsdestotrotz ist eine allgemeine Methode erkennbar, die in angepasster Form auf eine Vielzahl von zu transformierenden Datenbeständen anwendbar ist und neben der praktischen Durchführung die Abschätzung des Bedarfs an Zeit und Kompetenz für ein derartiges Vorhaben erleichtern kann.

Den ganzen Beitrag lesen

Deutsches Kulturerbe auf dem Weg in die Europeana

Die im Netz weit verstreuten digitalen Kulturschätze mit einer ordnenden Struktur zu verankern, ist eine Vision der Europeana. Eine Konferenz am 4. und 5. Oktober in der Staatsbibliothek zu Berlin bringt Museen, Archive und Bibliotheken mit Aggregations- und Infrastrukturprojekten zusammen.

weitere Informationen

http://www.armubi.de/tagung2010/

Nächste Einträge →