Das Deutsche Textarchiv: Vernetzung und Nachnutzung

An der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet das DFG-Projekt „Deutsches Textarchiv“ (DTA) am 11. und 12. Oktober 2010 einen Workshop zu Vernetzung und Nachnutzung digitalisierter Volltexte.

Aus dem Programm:

Das DFG-Projekt „Deutsches Textarchiv“ (DTA) stellt einen disziplinübergreifenden Kernbestand deutschsprachiger Werke aus der Zeit von ca. 1650 bis 1900 im Volltext und als digitale Faksimiles bereit. Die elektronischen Volltexte werden linguistisch erschlossen (d.h. tokenisiert, lemmatisiert und hinsichtlich der Wortarten annotiert) und sind darüber hinaus orthographieübergreifend abfragbar.

(…)

Ausgehend vom DTA, aber mit Blick auf verwandte Projekte und mögliche Kooperationen, sollen zunächst Möglichkeiten des Austauschs von Objekt- und Metadaten sowie Bemühungen um verbindliche Standards beleuchtet werden. Darauf aufbauend werden Perspektiven für die Bereitstellung von Schnittstellen zur Anbindung an Repositorien sowie die Vernetzung mit anderen Projekten vorgestellt und diskutiert. Zudem wird es um Fragen der linguistischen Textaufbereitung innerhalb historischer Korpora gehen.

Zentral wird die Nutzerperspektive auf das Korpus sein, die Nachnutzung der Texte sowie die geplante Erweiterung des DTA zu einem aktiven Archiv. Wir wollen das DTA als ‚Treffpunkt‘ verschiedener Nutzergruppen betrachten: Linguisten, Literaturwissenschaftler, Editoren, Informationswissenschaftler sowie fachspezifisch Interessierte sind eingeladen, ihre jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven in Bezug auf historische Korpora im digitalen Medium einzubringen.

weitere Informationen:

http://www.bbaw.de/veranstaltungen/…/das-deutsche-textarchiv-vernetzung-und-nachnutzung

Quelle:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften / DTA

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